Schwarzes Brett

  • Klassenfahrt der 5c
    25.09.2017 - 29.09.2017
  • Schulpflegschaftssitzung in B 001
    25.09.2017 | 19.00
  • 2. Lehrerkonferenz
    27.09.2017 | 14.15
  • Teilnahme am Köln-Marathon
    01.10.2017
  • Beweglicher Ferientag - unterrichtsfrei
    02.10.2017
  • Weitere Termine

Kooperationspartner
des Sports

weitere
Kooperationspartner

 

Eine Woche voller Möglichkeiten

Endlich wieder … eine Woche, unglaublich viele Projekte…

Das Heinrich-Heine-Gymnasium in Ostheim lud zur Projektwoche 2017 mit dem Motto „Auf den Spuren von ...“ ein. Während dieser Tage, welche mit den Präsentationen am Samstag, den 08.07.2017, endeten, sammelten zwei Redakteure Eindrücke und Wissenswertes, welche nun nachträglich die Projektwoche noch einmal lebendig werden lassen. 

Für vier Tage setzen sich Schülerinnen und Schüler in ihren jeweils gewünschten Projekten mit diversen Themen auseinander, beispielsweise mit Kultur, Gemeinschaft oder sogar kulinarischen Spezialitäten. Die Schülerinnen und Schüler bereiten in den Projekten eine Präsentation ihrer gesammelten Erfahrungen vor, welche am Samstag, den 08.07.2017 im Rahmen einer großen Veranstaltung zur Schau gestellt werden. 

Herr Otto, Koordinator der Projektwoche, äußert einige Ziele, die in diesem Zeitraum erfüllt werden sollten. Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassenverbänden schließen sich mit Bezug auf das Motto „Auf den Spuren von ...“ in neuen Gruppen zusammen und erforschen Themenbereiche, die ihren Interessen entsprechen. Diese Projektwoche, zuletzt zum 40-jährigen Jubiläum im Jahr 2015 stattgefunden, knüpft an Themen der Unterrichtsfächer in Projekten an und soll Fähigkeiten testen sowie erweitern, aber auch dazu dienen, Neues zu erproben. Besonders stolz äußert sich Herr Otto über die neuen ,,Schülerprojekte“, bei welchen Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich eine Projektgruppe übernehmen – getreu dem Motto unserer Schule: Haltung entwickeln, Herausforderung annehmen und Gemeinschaft zwischen allen Beteiligten stärken! Durch eine lange Planungszeit, etwa ein halbes Jahr, wurden den Schülerinnen und Schülern 40 Projekte zur Wahl gestellt, von denen wir einige genauer betrachten wollen. Auf geht’s!  

Zunächst wird es auf unserem Rundgang kulinarisch. In den Raum eingetreten, riecht es sofort nach „Japanischer Sushikunst“, besonders durch den frisch gekochten und gewürzten Reis. Zu sehen sind überall Schülerinnen und Schüler, die fleißig die Sushirollen zubereiten. Verschiedenste Sorten des japanischen Trendgerichtes werden hier von den Schülern für die Schüler zubereitet, wie bspw. Maki, Nigiri oder auch Inari. Unser Redakteur Simon Hartl ließ es sich nicht entgehen und konnte einer Kostprobe nicht widerstehen. Seine positive Reaktion zeigt, dass sich die Mühe der Schülerinnen und Schüler lohnt und das Projekt „Japanische Sushikunst“ durchaus von Erfolg gekrönt scheint. 

Nach dem leckeren Essen wollen wir uns einem weiteren sehr beliebtem Thema widmen, dem Rap. Bei den Klängen von veränderten Trapbeats befragen wir einen Schüler nach seinen Erwartungen an das Projekt. Er sieht diese voll und ganz als erfüllt an und das Projekt sei genau das gewesen, was er sich vorgestellt habe: Beats zu produzieren! Andere Schüler erstellen Vorträge – perfekt zum Thema und ganz nach dem Schulschema.


Doch wollen wir nun einen weiteren Blick in eines der Schülerprojekte werfen – immerhin ist dies eine der größten Neuerungen in der Projektwoche. Dafür suchen wir uns das Schachprojekt aus – zugegeben ist dieses nicht vollkommen unsere Stärke. Kaum angekommen, schlägt uns eine ungewöhnliche Ruhe entgegen. Schülerinnen und Schüler spielen konzentriert gegeneinander Gesellschaftsspiele wie ,,Mensch ärgere dich nicht“ und natürlich Schach. Wir gehen zu einem der Leiter des Projektes und fragen ihn nach seinen Erfahrungen mit dem Projekt. Er beschreibt sie als gut, da die Schüler sichtbare Erfolge erzielen. 

 

Weiter geht’s zu einer Party passend zum Sommer. Laute Musik, Lachen, Basteleien. Eine Schülerin hat gerade ein selbst gestaltetes Glas fertiggestellt. Auf dem Tisch stehen Nachos und andere amerikanisch inspirierte Gerichte als Stärkung für den Tag. Da somit die Konzentration durchaus lange aufrechterhalten werden kann, können einige Dinge gebastelt werden, die den Schülerinnen und Schülern bei abschließender Betrachtung durchaus gefallen. Die Atmosphäre wird den Besuchern am Samstag, dem Vorstellungstag, mit garantierter Sicherheit gefallen. 

 

Ein weiteres Projekt begeistert besonders Herr Otto, der schon vor dem Projektsamstag dort kreierte Produkte erwirbt. Es handelt sich dabei um einen Nähworkshop, der sich um das Thema „Do it yourself“ dreht. Schon beim bloßen Gedanken an das Thema kann man die Kreativität des Projektes erahnen. Herr Otto hatte sich entschlossen, einen von der Projektgruppe hergestellten Schlüsselbund, bestehend aus Resten eine Chipstüte, zu kaufen. Dabei stand durch das aufwendige Arrangement der Schülerinnen und Schüler der Preis absolut im Hintergrund. Das Projekt bietet selbstverständlich auch am Präsentationstag noch einiges zum Verkauf an. 

 

Beim Vorbeigehen am Projektkurs, der sich mit der Rapgeschichte befasst, ist schon beim Eintreten in den Kursraum direkt zu hören, dass sich der Beat, den die Schüler erstellten, ganz besonders weiterentwickelt hat. 

 

Ein weiteres, durch eine besondere Kultur inspiriertes Projekt ermöglicht interessierten Schülern den Gesellschaftstanz Halay unter der Aufsicht der der türkischen Kultur kundigen Lehrerin Frau Koc zu erlernen. Die Schülerinnen und Schüler tanzen freudig zu orientalischen Klängen. Die Schüchternheit einiger Schüler bekommt Frau Koc sehr gut in den Griff, da sie alle ermutigt und motiviert, dem „türkischen Kreis“ beizutreten. Schülerinnen und Schüler gehen mit kreisenden Armbewegungen in die Mitte des Kreises und versuchen damit, besonders die im Kreis selbst stehenden Personen zum Tanz anzuregen. Wir persönlich denken, dass natürlich neben den meisten sehr interessanten Projekten besonders der türkische Tanz, als Projekt, die Menschen, die die Schule am Projektsamstag besuchen, begeistern wird. Außerdem stellt dieses Projekt eine Stärkung der Gemeinschaft zwischen den deutschen und türkischen Schülern dar. 

 

Vom türkischen Tanz gelangen wir nun zu einem Sportprojekt, das einem wortwörtlich schlagartig ins Gesicht fällt. Es ist ein Projekt, welches von einem Schüler geleitet wird. Da es sich hierbei um eine Kampfsportart handelt, die von Schülern an Schüler vermittelt wird, wird selbstverständlich eine weitere Aufsichtsperson bereitgestellt. Auf Nachfrage beim leitenden Schüler, Teilnehmer bei einem MMA Kurs, lassen wir uns über den Erfolg des Projektes unterrichten. „Das Projekt läuft gut, die Schüler machen Fortschritte“, betont der leitende Schüler. Heute stand der Jeep-Schlag auf dem Plan, wobei der leitende Schüler die Lernenden gut betreut und eventuelle Fehler kompetent korrigiert. Die Kinder, die am Kurs teilnehmen, besitzen genug Freiraum für Spiele in den Pausen und eine ausgelassene Stimmung herrscht im Raum. 

 

Auch in ökologischer Hinsicht erkundigen wir uns nun, indem wir uns dem Projekt Klimawald nähern. Die Kinder haben alle eine Schaufel in der Hand und sind dabei, dem am HHG gepflanzten Wald so richtig einen Feinschliff zu geben. Das Projekt dient der Schule somit langfristig und soll weiteren Generationen der Schule einen schönen Anblick ermöglichen. Da Schülerinnen und Schüler der Unterstufe am Projekt teilnehmen, können diese auch in kommenden Jahren weiter den Klimawald pflegen. Wir haben ihnen nun einen großen Einblick in unsere Projektwoche verschafft und können zu einem objektiven Abschluss kommen:

 

Nach dem Besuch einer Vielzahl von Projekten zu verschiedenen Themen, wie bspw. Sport, Kultur oder auch Kunst, können wir die Projektwoche durchaus als vollen Erfolg bezeichnen. Die Schülerinnen und Schüler konnten über die Woche hinweg eine Menge an Kreativität freisetzen und Erfahrungen sammeln. Sportlich gesehen konnten die Schüler gefordert werden und soziale Fähigkeiten wie Teamgeist und Engagement erweitern. Auch im Hinblick auf die bereits genannten Schülerprojekte ließ sich feststellen, dass diese besonders die Schüler motivieren, da durch einen Einsatz von Schülern als Projektleitungen zusätzliche Motivation auf beiden Seiten herrschte.

 

Alle Projekte konnten innerhalb der vorgegebenen Zeit zu einem gelungenen Abschluss kommen und die Besucher können sich auf sehenswerte Ergebnisse am Vorstellungstag freuen. Wir sind gespannt auf die Erfolge der Schüler: Viel Spaß!!!!

 

Reporter: Maurice Objartel(Q1), Simon Hartl(Q1)